| Ökologische Nische
... ist die Bezeichnung für den Lebensraum von Individuen einer Art in den Wechselbeziehungen zur Umwelt. Sie stellt die Gesamtheit alle Umweltfaktoren dar, die auf ein Individuum einwirken. Ökologische Nischen werden von phänotypisch ähnlichen Individuen belebt. (Analogien) Beispiele: Ausbildung von flossenähnlichen Struktur der im Wasser lebenden Tiere Ausbildung eines walzenförmigen (wurmförmigen) Körpers der in Erdröhren lebenden Tiere |
Ökologische Regeln
... sind Prinzipen oder Gesetze, die die Wechselbeziehungen zwischen den Organismen und ihrer Umwelt beschreiben.
Beispiele:
Autökologie
...ist die Entwicklung des Individuums (Individualentwicklung), von der befruchteten Eizelle bis zum Tod.
Im Gegensatz dazu versteht man unter Phylogenese die Stammesentwicklung
bzw. Stammesgeschichte der Lebewesen, einschließlich des Menschen.
E. HAECKEL (1912)
Hinweis:
Nach Haeckel lassen sich Zusammenhänge zwischen Ontogenese und
Phylogenese feststellen. Seine Theorie besagt, dass Entwicklungsstadien
der Stammesentwicklung sich in der Entwicklung der Einzelwesen chronologisch
wiederholen. (Biogenetisches Grundgesetz)
organische Basen
... sind Purin- oder Pyrimidinverbindungen, die Bestandteile vieler wichtiger Biomoleküle sind:
Die Basen Adenin - Thymin , Cytosin - Guanin sind Bestandteile
der DNS.
Die Basen Adenin, Uracil , Cytosin, Guanin sind Bestandteile
der RNS.
Organe
...sind Gewebeverbände, bei denen die Funktion der einzelnen Gewebe
aufeinander abgestimmt sind.
Beispiele
Das Laubblatt
(Hinweis:
Gewebe ... sind Verbände von Zellen mit gleicher Funktion wie
Knochengewebe, Nervengewebe,
Palisadengewebe....)
Opium
...ist eine Bezeichnung des luftgetrockneten Milchsafts der Schlafmohnkapseln.
Hinweis:
Die bräunliche Masse enthält 37 verschiedene Alkaloide.
Die Alkaloide des Opiums finden in gereinigter Form als Opiate im Morphium
(z.B. als Morphin) Anwendung in der Medizin als schmerzstillende
- und Betäubungsmittel.
Missbrauch:
Das bekannteste und gefährlichste Opiat ist das Heroin, welches
aus Morphin gewonnen wird.
Schon nach kurzer Anwendung führt es zur Drogenabhängigkeit.
Der Gebrauch von Heroin ist deshalb nach dem Betäubungsmittelgesetz
streng verboten.
optische Täuschung
... ist die Bezeichnung für Wahrnehmungstäuschungen, die
sich meist darin äußern, dass objektiv Wahrgenommenes gestaltsmäßig
abgewandelt wird
optische Täuschungen sind:
... ist die Bezeichnung für ein lebendes System, das aus Teilen
besteht, die miteinander verbunden und voneinander abhängig sind.
Aufgrund dieser wechselseitigen Verbundenheit der Teile kann das System
leben.
Parasiten
... sind Gasttiere- oder Pflanzen die auf Kosten anderer Lebewesen leben .(Schmarotzer)
Hinweis:
Ca. 10% aller Lebewesen sind Parasiten
Pawlow, Ivan P.
Iwan Petrowitsch PAWLOW (1849-1936, Russland) war Professor für
Pharmakologie und Physiologie und erhielt 1904 für seine Arbeiten
über die Tätigkeit der Verdauungsdrüsen den Nobelpreis.
Pawlows historische Bedeutung liegt in der Entdeckung und Erforschung
der bedingten Reaktion (s. Konditionierung).
Hinweis:
Mit der Entdeckung des bedingten Reflexes legte Pawlow den Grundstein
für die Entwicklung der modernen Lernforschung und Lerntheorie in
der Psychologie. Im Anschluss an diese Entdeckung begann Pawlow mit
der systematischen Erforschung der verschiedensten Konditionierungsphänomene,
die zur Grundlage fast aller Lerntheorien geworden sind.
Phylogenese
... ist die Bezeichnung für Ursprung und Stammesentwicklung einer Art, Klasse oder eines Stammes von Lebewesen, einschließlich des Menschen.
Im Gegensatz dazu versteht man unter Ontogenese die Individualentwicklung
der Lebewesen, einschließlich des Menschen. E. HAECKEL (1912)
Hinweis:
Nach Haeckel lassen sich Zusammenhänge zwischen Ontogenese und
Phylogenese feststellen. Seine Theorie besagt, dass Entwicklungsstadien
der Stammesentwicklung sich in der Entwicklung der Einzelwesen chronologisch
wiederholen. (Biogenetisches Grundgesetz)
Plankton
...sind die organischen Schwebestoffe in Gewässern entsprechend der Wasserdichte.
...ist das Zusammenwirken von mehreren Genen bei der Ausbildung eines Merkmals.
Polysaccharide
... sind Kohlenhydrate, die aus viele Einzelzuckern bestehen.
Beispiele:
... sind alle Individuen einer Art die in einem gemeinsamen Lebensraum leben.
Beispiele:
Das Wachstum einer Population ist abhängig von der spezifische
Reproduktionsrate und verläuft zunächst exponentiell.
N = Individuenzahl
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| Ein exponentielles Wachstum ist aber nicht unbegrenzt möglich,
da die Umwelt für jede Art nur begrenzte Ressourcen bereitstellt (Umweltkapazität
- K)
Daraus resultiert die typisch sigmoide Kurve (Verhulst-Paerl ) |
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| Für natürliche Populationen gilt:
bei ungehinderten Wachstum
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bei gehemmtem Wachstum
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... ist im physikalischen Sinne die elektrische Arbeit, die verrichtet
werden muss oder frei wird, wenn eine Ladung an einen Raumpunkt (Potential)
herangeführt wird.
Hinweis:
Eine Spannung ist eine Potentialdifferenz zwischen Orten unterschiedlicher
Potentiale.
Solche Potentialdifferenzen treten auch an Biomembranen auf. (Ruhepotential,
Aktionspotential).
... ist eine Regel, die besagt, dass Stoffwechselprozesse bei einer Temperaturerhöhung um 10°C doppelt bis dreimal so schell ablaufen. (Reaktionsgeschwindigkeits-Temperatur-Regel, van t´hoffsche Regel)
Hinweis:
Die Regel gilt nur für den Bereich des Temperaturoptimums der
jeweiligen Art.
Sinnesorgane
... sind Organe, die mithilfe spezialisierter Sinneszellen
Vorgänge und Erscheinungen in seiner Umwelt aufnehmen können.
Sie nehmen die verschiedenen Reize auf leiten dieses als Erregungen zum
ZNS .
Man unterscheidet:
1. Mechanorezeptoren
Im Ohr :Sinneszellen in der Schnecke (Hören ) /
Sinneszellen in den Bogengänge (Gleichgewicht)
In der Haut - Tastkörperchen
2. Chemorezeptoren
Auf der Zunge (Geschmackssinneszellen)
In der Nase (Geruchssinneszellen in der Schleimhaut)
3. Lichtsinnesorgane
Im Auge: Regina mit Zapfen uns Stäbchen
4.Thermorezeptoren
Kälte- und Wärmerezeptoren in der Haut
Hinweis:
Sinneszellen können auch fremde Reize aufnehmen, wenn sie sehr
intensiv sind!
So können die Lichtsinneszellen des Auges auch mechanische Reize
in Lichtsinneseindrücke umwandeln.( Bei einem Schlag - "Sterne"sehen)
Sinnestäuschung
siehe: Wahrnehmungstäuschung
Trieb
... ist ein angeborenes Verhalten und ein Bedürfnis zu befriedigen.
Vom zentralen Nervensystem geht eine Antriebsenergie aus, die zu
spezifischen Verhaltensweisen führt.
Der Antrieb löst ein Suchverhalten (Appetenz ) nach dem passenden
Schlüsselreiz aus, der die Triebhandlung in Gang setzt. Diese
läuft so lange ab und wird so oft wiederholt, bis der Trieb befriedigt
ist. Nach der Triebbefriedigung lädt sich die Antriebsenergie wieder
neu auf.
Von Triebstau spricht man, wenn ein Trieb nicht sofort befriedigt werden
kann. Häufig wird ein Triebstau durch Ersatzhandlungen gelöst.
Turner-Syndrom
... ist eine Chromosomenanomalie,
die fast ausschließlich bei Mädchen auftritt. Die Häufigkeit
liegt bei ca. 1:3000 Frauen. Bei diesem Krankheitsbild sind die Keimdrüsen
unterentwickelt bzw. fehlen vollständig. Die genetische Chromosomenkonstitution
ist meistens xY . Die Betroffenen sind kleinwüchsig, haben häufig
eine Reihe körperlicher Missbildungen und sind intellektuell
leicht beeinträchtigt.
Übersprungshandlung
... ist nach TINBERGEN und LORENZ eine Verhaltensweise ,
die aus einer Konfliktsituation zwischen zwei entgegengesetzten
Instinkten (Handlungsbereitschaften) entsteht. Die Verhaltensweisen
haben meist keinen sinnvollen Bezug zu der gerade vorhandenen Situation
.
Beispiel:
Bei einer schwierigen Aufgabe kratzt sich eine Person am Kopf, obwohl gar kein Juckreiz vorliegt. (Der Konflikt ist hier: Aufgabe lösen oder aufgeben)
Verhalten
... sind alle Aktivitäten, Vorgänge und körperlichen
Reaktionen auf Reize aus der Umwelt, die sich beobachten und messen lassen.
... sind Gesetzmäßigkeiten, die die Populationsdynamik von Räuber und Beute (Parasit und Wirt) unter vereinfachten Bedingungen.
Gesetze:
Zellen
...sind Grundbausteine aller Lebewesen.
Hauptbestandteile:
Chemische Zusammensetzung der Zelle:
Die Zelle enthält verschiedene Elemente, wobei sechs von ihnen
mehr als 99% ihres Gewichts ausmachen: Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H),
Stickstoff (N), Sauerstoff (O), Phosphor (P) und Schwefel (S).
Weitere Elemente sind : Magnesium (Mg) als Bestandteil des Chlorophyll,
Eisen (Fe) als Bestandteil des Hämoglobin sowie Kalium (K) und Kalzium
(Ca).
Eselsbrücke für die 10 häufigsten Elemente:
CHONS Margarete
Kocht
Prima
CaFe.
Zellteilung
Nach VIRCHOW geht jede Zelle aus einer Zelle hervor.
Arten der Zellteilung:
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