| AAM (angeborener Auslösemechanismus)
... ist die Bezeichnung für alle Bereiche des Nervensystems, die eine reizspezifische Verhaltensweise auslösen. Sie stellen einen neutralen Filter dar. |
| Adaptive Radiation
(Radiation=Aufspalten , Adaption=Anpassen) afferente Nerven
Afferenz
Aggregation
|
...ist die Änderung des Potentials (Spannungsgefälle) an der
Axonmembran einer Nervenzelle aufgrund der Änderung der Ionenleitfähigkeit.
Hinweis:
Ist der Reiz stark genug, kommt es zu einer Depolarsierung an der Axonmembran,
die in der Nervenzelle die weitergeleitete Erregung darstellt und
am Erfolgsorgan (z.B. Muskel) zur Reaktion (Kontraktion) führt.
Danach baut sich das Ruhepotential (Membranpotential) wieder auf.
Allele
...sind gleiche (AA) oder unterschiedliche (Aa) Zustandsformen eines
Gens, das auf homologen Chromosomen den gleichen Platz einnimmt.
Durch Mutation wird ein Allel in ein anderes überführt.
Amphetamine
...sind chemische Verbindungen ( Medikamente) mit stimulierender
Wirkung.
Hinweis.
In der Umgangssprache sind Amphetamine auch als Aufputschmittel bekannt.
Die Wirkung beruht u.a.:
| Analogie
Analogie=Anpassungsähnlichkeit Unter ähnlichen Umweltbedingungen kommt es, aufgrund gleicher Selektionsrichtung, zur Ausbildung ähnlicher Strukturen. Analogien sind immer Ergebnisse konvergenter Entwicklungen. Beispiele:
Sie ermöglichen die Fortbewegung unter der Erde. gleiche Umweltbedingungen - Leben in der Erde führen zu ähnlichen Strukturen - schaufelartige Gliedmaßen trotz unterschiedlichen Aufbaues. Sie ermöglichen die Fortbewegung im Wasser (Schwimmen). gleiche Umweltbedingungen - Leben im Wasser führen zu ähnlichen Strukturen - flossenartige Gliedmaßen trotz unterschiedlichen Aufbaues. Appetenzverhalten
Artenbildung
Formen:
-kontinuierliche Veränderung der Ausgangspartner -erfolgt vorwiegend durch gerichtete Selektion -zeitgleiche Entstehung voneinander unabhängiger Formen aus einer Ausgangsform -erfolgt vorwiegend durch aufspaltende Selektion ... ist eine Erscheinung, bei der rückgebildete Organe, nach Generationen wieder phänotypisch auftreten. Diese Organe sind aber funktionslos. Attrappe
Attrappenversuche
Aversion ...ist die Abneigung gegenüber bestimmten Reizen, die von Individuen
oder Gegenständen ausgehen können.
In der Verhaltenstherapie wird die Aversionstherapie angewendet, bei der unangenehme Reize eingesetzt werden, um unerwünschtes Verhalten zu verringern bzw. zu beseitigen. Beispiel: Aggressives Verhalten eines Kindes wird mit Fernsehverbot oder ähnlichem bestraft. Basenfrequenz ... ist die Abfolge der organischen Stickstoffbasen in der DNA bzw.
RNA .
Begattung
Bewegung, umorientiert
Beispiel:
-Fische schwimmen gegen Steine -Nashörner laufen gegen Steinhügel. Doppelehe-(bzw.Mehrfachehe) Biogenetisches Grundgesetz
- Der Embryo bildet zeitweise Kiemenanlagen aus. - Der Embryo bildet zeitweise ein fatales Haarkleid aus. Brückentiere
... sind Zellbestandteile (Originellen), in denen die grünen Pflanzen mit Hilfe des grünen Chlorophylls, die Photosynthese durchführen. Hinweis: Chloroplasten haben eigene DNA. Chromosomen
Wichtige Begriffe
-Chromatid -Halbchromosom -Zentromer - -Chromosomensatz -haploid Zelle -diploid Zelle Chromosomenanomalie ... ist das Ergebnis von Vorgängen, die bei der Zellteilung zum Verlust vom Chromosomen oder Chromosomenstücken bzw. zum Auftreten zusätzlicher Chromosomen führen. Hinweis: 1959 entdeckten LEJEUNE, GOUTIER und TURIN eine Chromosomenanomalie mit erheblichen körperliche oder psychische Folgen. Arten:
... ist ein Erklärungsmodell für den Ablauf einer Übersprungshandlung nach dem kybernetischen Instinktmodell (nach HASENREIN) endoplasmatisches Reticulum
... ist eine Komponente des Instinktverhaltens Erbkoordination bedeutet, dass diese Bewegung (Handlung) bis zum Ende ausgeführt wird, auch wenn sie sinnlos geworden ist. (starr ablaufend) Erbkoordiniert bedeutet, dass diese Bewegung genetisch vorprogrammiert ist. Erregungsleitung
Das bedeutet die Erregung "springt" von Schürring zu Schnürring. Die Geschwindigkeit der Erregungsleitung nimmt mit dem Durchmesser der Nervenzelle zu. Um die Erregungen sehr schell leiten zu können, müssen marklose Fasern sehr dick sein. Die saltatorische Erregungsleitung der markhaltigen Fasern ist wesentlich schneller. Markhaltige Fasern können also wesentlich dünner sein und dennoch die Erregung mit hoher Geschwindigkeit weiterleiten (bis zu 120 m/s) Ethnologie
Fähigkeiten
Fertigkeiten
Fitness
Fossilien
Der Wert eines Fossils hängt vor allem von der exakten Altersbestimmung ab. Man unterscheidet vor allem:
Gedächtnis Man unterscheidet:
-Aktivierung best. Bereiche des Gehirns, die sonst nicht genutzt werden und sich schwer aktivieren lassen. -Keine Verknüpfung zum lieblichen System -Speicherung auf kurze Zeit mehrere Stunden bis einige Tage -erbbedingte enge Verknüpfung der angesprochenen Bereiche -leicht und langfristig erregbar (sowohl Neocortex als auch liebliches System) -Man teilt das Langzeitgedächtnis in : -Nervenzellen sind schon aktiviert -dauerndes Aktionspotential (z.B. sich selbst Telefonnummern vorsprechen) -Die Speicherung der Information bleibt nur solange, wie diese Nervenzellen aktiviert sind Gehirn ... ist ein Organ (und Teil des NS) das Informationen verarbeitet und speichert. Ingos:
-beträgt 1400 cm -ist nach dem 9. Lebensjahr vollständig aus gebildet. (ab diesem Zeitpunkt werden keine Nervenzellen mehr gebildet oder erneuert) -Das menschliche Gehirn enthält bis zu 10 Mrd. Nervenzellen und kann bis zu 1 Biel. Bits speichern. -synthetisches Gehirn -entwickelt sich stärker nach dem 8./9. Lebensjahr -Raumvorstellungen , einfaches Wortverständnis -analytisches Gehirn -entwickelt sich stärker vor dem 8./9. Lebensjahr -Sprechen, Schreiben, Rechnen, Sprachverständnis< ... ist ein Abschnitt auf dem DNS-Strang, der die genetische Information zum Aufbau eines Enzym enthält! (Ein Gen ein Enzym Hypothese) Gendirft
Genpool
Geschlechtsdimorphismus
Golgi-Apparat
Großhirn
Handlungskette
heterozygot
Homenidae
Hominoidiea
Homologie
= reinerbig
|
Kommunikation
... ist eine Verhaltensweise bei der Stimmungen und Absichten durch
sichtbare oder nichtsichtbare Ausdrucksbewegungen mit geteilt werde.
Möglichkeiten der Kommunikation:
Arten der Konditionieren:
Lebewesen
... sind Naturgegenstände die folgende Merkmale besitzen:
-Stoff- und Energiewechsel
-Reizbarkeit und die Fähigkeit auf die Umwelt zu reagieren
-Bewegung
-Fortpflanzung
Leerlaufhandlung
... Form des angeborenen Verhaltens, bei der eine Handlung ohne äußere
Reize (also nur aufgrund einer hohen inneren Bereitschaft) ausgeführt
wird.
Die Leerlaufhandlung ist eine Sonderform des Prinzips der doppelten
Qualifizierung.
Beispiele:
-beginnendes Balzverhalten bei isoliert gehaltenen Stichlingsmännchen
-Ausführen des Beutefangverhaltens bei in Gefangenschaft gehaltenen
Staren (nach LOREN)
Leitfossilien
... sind Lebewesen, die in frühren Erdzeitaltern in großer
Zahl gelebt haben, und die damit heute zur Datierung seltener Fossilienfunde
dienen.
Lernen
... ist die Veränderung eines Verhalten, die der Vervollkommnung
des umweltbezogenen Verhaltens dient.
Wichtige Begriffe:
Markscheide
... ist eine Hülle von lamellenartigem Aufbau, die ein Axon umgibt.
Sie besteht aus Myelin.
Vorteile:
-schnelle Erregungsleitung
-erhebliche Materialersparnis
-geringer Energieverbrauch
Metamorphose
... ein Gestaltswandel in der Entwicklung der Tiere.
Man unterscheidet:
Mimikry
Nachahmung von gefährlichen Organismen
Beispiel:
-Schwefligere, die im Aussehen einem gefährlichen Insekt ähnelt
Mitochondrien
... sind Zellbestandteile, welche die Energiegewinnung durch Zellatmung
(biologische Oxydation) ermöglichen.
Mitochondrien sind Kraftwerke der Zelle.
Merke:
-Mitochondrien besitzen eigene DNA.
-Die Energiefreisetzung erfolgt durch ATP-Bildung
-In den Mitochondrien erfolgt die Synthese von Fetten aus Kohlenhydraten
Modifikation
... ist ein phänotypisch Veränderung von Individuen.
Die Veränderungen sind nicht erblich und stellen eine Anpassung
an sich wechselnde Umwelt- bedingungen dar.
Motivation
... ist die innere Bereitschaft oder auch Handlungsbereitschaft eines
Tieres, ein bestimmtes Verhalten auszuführen.
Die Handlungsbereitschaft wird von Hormonen oder anderen inneren Faktoren beeinflusst.
Merke:
Ein Abfall der Motivation bewirkt immer eine Schwellenwerterhöhung.
Mutation
... ist die zufällige, unterrichtete (sprunghafte) Veränderung
der Erbinformation.
Arten der Mutationen:
Meiose
... sind Zellbestandteile, die Enzym zur Verdauung enthalten.
Nachahmung
... ist die Übernahme von beobachteten Bewegungen oder gehörten
Lautäußerungen.
Nachahmungen können nur im Rahmen einer Lerndisposition erfolgen.
Merke:
Nachahmung ist kein Zufall!
Sie erfolgt nach folgendem Schema:
Disposition -> Nachahmung -> bewusste oder unbewusste
Nachahmung
Nervensystem
... ist die Gesamtheit aller Nervenzellen eines Individuums.
Arten von Nervensystemen:
-netzförmiges Nervensystem (z.B.: Hohltiere wie Polypen,
Qualen...)
-strangförmiges Nervensystem (z.B.: Platt- und Rundwürmer
wie Bandwürmer, Planarie, Spulwurm...)
-Strickleiternervensystem (z.B.: Ringelwürmer, Insekten,
Spinnen, Krebse, Vielfüßler)
-zentralisiertes Nervensystem (z.B.: Weichtiere wie Schecken,
Kopffüßler (Kragen) ...)
-Zentralnervensystem mit Gehirn und Rückenmark (alle Wirbeltiere
)
Nervenzellen
... sind spezialisierte Zellen, die Erregungen bilden und verarbeiten
können und diese in Form von Impulsen (Aktionspotentiale) weiterleiten.
Arten von Nervenbahnen
-afferente Nervenbahnen : vom Rezeptor ausgehend zum Gehirn (bzw. Rückenmark)
führend
-efferente Nervenbahnen : vom Gehirn (bzw. Rückenmark) ausgehend
zum Effektor führend
Nukleotid
... ist ein Kernkörperchen, welches für die Synthese von
Ribosomen verantwortlich ist .
Nukleotide
... sind die Grundbausteine der Nukleinsäuren (DNA, RNA)
Sie bestehen aus:
DNA
Phosphorsäurerest ->
Zuckermolekül (Desoxyribose) - > org.
Stickstoffbasen (A,C,G,T)
RNA
Phosphorsäurerest -> Zuckermolekül
(Ribose) - > org.
Stickstoffbasen (A,C,G,U)