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Die besten Tagesgeldkonten Prämien

Allgemeines zum Tagesgeldkonto

Ein Tagesgeldkonto dient dazu, überschüssiges Geld von einem Girokonto auf die Seite zu legen oder "zu parken", wie auch gesagt wird. Das Besondere an dem Konto ist zum einen, dass es auf das eingezahlte Geld Zinsen gibt. Da sich seit langem der Leitzins im Euroraum auf einem sehr niedrigen Niveau befindet, aktuell bei 0%, wirkt sich diese Niedrigzinsphase auf die Tagesgeldkonten und ihre Zinshöhe aus. Meistens werden jene Zinsen jährlich ausbezahlt, es gilt jedoch folgende Faustregel: Je kürzer der Turnus, in dem die Zinsen übertragen werden, desto besser, da sich auf lange Sicht gesehen der Zinseszinseffekt bemerkbar macht. Überweisungen sind nicht wie beim Girokonto beliebig möglich, sondern sie können lediglich auf das sogenannte Referenzkonto, welches bei der Kontoeröffnung angegeben wird, und umgekehrt getätigt werden. Wie bei anderen Geldanlageformen gilt im Falle des Tagesgeldkontos das Prinzip des Steuerfreibetrags. Wird dieser am Ende eines Kalenderjahres überstiegen, so müssen für das Überschüssige die Abgeltungssteuer sowie der Solidaritätszuschlag entrichtet werden.

Unterschiede zum Festgeld

Auf das Vermögen des Tagesgeldkontos kann täglich und uneingeschränkt verfügt werden. Das Festgeld ist an eine bestimmte Laufzeit gebunden, auf welches nur mit Abschlägen vorzeitig zugegriffen werden kann.

Da der Anleger zugesteht, für einen bestimmten Zeitraum das Festgeld der Bank zu überlassen und die Verfügbarkeit einzuschränken, erhält er in der Regel eine höhere Verzinsung. Gerade in dieser finanzpolitischen Lage können jedoch mehrere Jahre als Laufzeit notwendig sein, damit sich der Zinssatz lohnt. Zwangsläufig stellt sich dann die Frage, ob es alternative Geldanlagen gibt mit einer besseren Rendite.

Die Höhe des Zinssatzes darf die Bank beim Tagesgeldkonto täglich ändern, das Festgeld schreibt den Zins für den gewählten Zeitraum fest. Steigt im Laufe des Zeitraums der Zins auf dem Markt, befindet sich der Tagesgeldanleger im Vorteil, und umgekehrt.

Unterschiede zum Sparbuch

Das Sparbuch hat gewöhnlich einen begrenzten monatlichen Verfügungsrahmen von 2000€. Geht der geforderte Betrag darüber hinaus, ist eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten, bis das Geld ausbezahlt wird. Während Zahlungsgeschäfte beim Tagesgeld online abgewickelt werden können, ist bei Zweiterem in manchen Fällen die Vorlage des Sparbuchs bei der Bank weiterhin notwendig. Mittlerweile liegen die Zinsen beiden besten Tagesgeldkonten oftmals höher als beim Sparbuch. Fremdüberweisungen von jedem beliebigen Girokonto auf das Sparbuch sind möglich, umgekehrt nicht.

Tagesgeldkonto Prämien Vergleich

Es kommt vor, dass Direktbanken für die Eröffnung eines Kontos eine Tagesgeldkonto Prämie anbieten. Mit jener Prämie wird auf der Homepage der entsprechenden Banken geworben oder der Anleger macht sich selbst auf die Suche nach entsprechenden Angeboten. Auf dieser finden sich neben Tagesgeld- auch Girokonto- und Depotprämien. In den allermeisten Fällen erhält der Neukunde für eine begrenzte Zeit einen höheren Zinssatz, wodurch er im Vergleich der Prämien zu den Bestandskunden bevormundet wird. Nach dieser Zeit gelten für ihn die gleichen Bedingungen wie für alle anderen.

Zweite große Taktik seitens der Banken besteht in dem Kunden-werben-Kunden-Prinzip. Um die Prämie als werbender Kunde zu erhalten, muss der Geworbene unter Umständen bestimmte Auflagen erfüllen, wie eine Mindestanzahl an Umsätzen auf dem Tagesgeldkonto.