| Die ABI-TOOLS antworten | |
|
|
|
Welche Bindungen herrschen im Chlorwasserstoff?
Hier noch einmal die
Erklärung:
Wie jeder polare Stoff löst sich auch HCl in Wasser. In Wasser gelöster HCl
bezeichnet man als Salzsäure. HCl(aq)
2 HCL(aq) + Mg --------> MgCl2 (aq) + H2 polare Elektronenpaarbindung + Metallbindung ----------> Ionenbindung + unpolare Elektronenpaarbindung Da Magnesiumchlorid sich in Wasser gut löst müsste man eigentlich schreiben: Mg 2+ (aq) + 2 Cl- (aq) Alle gelösten Stoffe erhalten in einer chemischen Gleichung den Zusatz (aq) . Magnesium und Wasserstoff lösen sich nicht in Wasser! (also kein Zusatz (aq) ) Einige Lehrer verwenden zusätzlich (f) für fest und (g) gasförmig. Säuren sind Verbindungen, die Wasser Hydonium-Ionen bilden: Richtiger Weise hat HCl (wie jede Säure) bereits mit dem Wasser reagiert. Natürlich sind auch die rot gekennzeichneten Ionen im Wasser gelöst. (also (aq)) HCl + H20 -------> H3O+(aq) + Cl-(aq) Chemisch exakter müsste man also formulieren: 2 H3O+(aq) + 2 Cl-(aq) + Mg --------> Mg 2+ (aq) + 2 Cl- (aq) + H2 + 2 H2O
Übrigens: Addiert man die beiden letzten Gleichungen: Das geschieht wie in der Mathematik: Gleiches auf der rechten und linken Seite wegstreichen und den Rest zu einer Gleichung addieren. 2 HCl + 2 H20 -------> 2 H3O+(aq) + 2 Cl-(aq) 2 H3O+(aq) + 2 Cl-(aq) + Mg --------> Mg 2+ (aq) + 2 Cl- (aq) + H2 + 2 H2O ------------------------------------------------------------------------------------------------- 2 HCl + Mg --------> Mg 2+ (aq) + 2 Cl- (aq) + H2 Diese Gleichung entspricht nun wieder der ersten Gleichung. Die anderen Gleichungen beschreiben lediglich die Reaktion genauer! Hinweis: Chemisch gesehen ist die Reaktion von Magnesium mit Salzsäure eine Redoxreaktion. Gleiches gilt für alle Reaktionen von Säuren mit unedlen Metallen .
Das Abi-Team
|