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Hallo, 
hier haben wir die Antworten zu weiteren Fragen zusammengefasst.
 Sekundarstufe 1
 

Welche Bindungen herrschen im Chlorwasserstoff?
Antwort : polare Elektronenpaarbindung 

Hier noch einmal die Erklärung:
 Wasserstoff hat ein Außenelektron, Chlor hat sieben Außenelektronen 
Wenn jeder ein Elektron des anderen Bindungspartners nutzt  ( ein gemeinsames Elektronenpaar) 
so hat Wasserstoff zwei Außenelektronen und Chlor acht Außenelektronen. 
Jedoch nutzen nicht beide die gemeinsamen Elektronen gleichmäßig. Vielmehr zieh Chlor das Elektron des Wasserstoffs stärker an als umgekehrt. Das Chlor wird dadurch etwas negativer geladen als Wasserstoff. Man spricht hier von einer polaren Elektronenpaarbindung. 
Wer von beiden die Elektronen mehr anzieht kann man den Elektonegtivitätswerten (EN) entnehmen. (Tabelle in jedem Chemiebuch) 
Wasserstoff EN-Wert 2,1 
Chlor EN-Wert 3,0 
Das Chlor zieht die Elektronen also stärker an. 

Wie jeder polare Stoff löst sich auch HCl in Wasser. In Wasser gelöster HCl bezeichnet man als Salzsäure. HCl(aq)
Bei der Reaktion mit z.B. Mg bildet sich MgCl2
Magnesiumchlorid ist Verbindung die aus Ionen besteht, denn zwischen Magnesium und Chlor herrscht Ionenbindung. ( Elektronegativitäten Mg 1,3   Cl  3,5). Da die Differenz der EN-Werte größer als 1,7 ist herrscht im Molekül Ionenbindung . Aus Atomen sind währen der Reaktion als Ionen geworden. Das sich die Bindungen während einer Reaktion ändern ist nicht ungewöhnlich.

2 HCL(aq)                           +  Mg      -------->                   MgCl2 (aq)   +   H2

polare Elektronenpaarbindung    +   Metallbindung  ---------->    Ionenbindung      +    unpolare Elektronenpaarbindung

Da Magnesiumchlorid sich in Wasser gut löst müsste man  eigentlich schreiben:   Mg 2+  (aq) + 2 Cl (aq)  

Alle gelösten Stoffe erhalten in einer chemischen Gleichung den Zusatz (aq) .

Magnesium und Wasserstoff lösen sich nicht in Wasser!  (also kein Zusatz (aq) )

Einige Lehrer verwenden zusätzlich (f)  für fest und (g)  gasförmig.

Säuren sind Verbindungen, die Wasser Hydonium-Ionen bilden:

Richtiger Weise hat HCl (wie jede Säure)  bereits mit dem Wasser reagiert.  Natürlich sind auch die rot gekennzeichneten Ionen im Wasser gelöst. (also (aq))

HCl   +   H20    ------->    H3O+(aq)     +   Cl-(aq)

Chemisch exakter  müsste man also formulieren:

2 H3O+(aq)     + 2  Cl-(aq)   + Mg -------->         Mg 2+  (aq) + 2 Cl (aq)   +   H+ 2 H2O

 

Übrigens: Addiert man die beiden letzten Gleichungen:

Das geschieht wie in der Mathematik: Gleiches auf der rechten und linken Seite wegstreichen und den Rest zu einer Gleichung addieren.

2 HCl   +   2 H2                             ------->    2 H3O+(aq)     +   2 Cl-(aq)

2 H3O+(aq)     + 2  Cl-(aq)   + Mg      -------->      Mg 2+  (aq) + 2 Cl (aq)   +   H+ 2 H2O

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2 HCl   +    Mg                              -------->      Mg 2+  (aq) + 2 Cl (aq)   +   H

Diese Gleichung entspricht nun wieder der ersten Gleichung.

Die anderen Gleichungen beschreiben lediglich die Reaktion genauer!

Hinweis: Chemisch gesehen ist die Reaktion von Magnesium mit Salzsäure eine Redoxreaktion.

Gleiches gilt für alle Reaktionen von Säuren mit unedlen Metallen .

 

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