| Hallo S.,
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Unsere Antwort!
Wie Du sicherlich weißt, sind nur die äußeren Elektronen
(Außenelektronen) an der Bindung zweier Elemente beteiligt:
Die Außenelektronen sind die Elektronen , die sich auf der äußeren
Elektronenschale befinden.
Wieviel Außenelektronen ein Element hat kann man aus dem Periodensystem
ablesen.
Die Nummer der Hauptgruppe gibt die Anzahl der Außenelektronen
an.
So haben z.B.. H und Na ein Außenelektron (1. Hauptgruppe) Cl sieben
Außenelektronen (7. Hauptgruppe).
Alle Atome sind jedoch bestrebt eine stabile, vollbesetzte Elektronenschale
zu erreichen.
1. K-Schale ist vollbesetzt mit 2 Elektronen
2. l,M,N.. Schale ist vollbesetzt mit 8 Elektronen
Atome erreichen eine stabile, vollbesetzte Elektronenschale in
dem sie Elektronen gemeinsam nutzen.
Beispiel: Wasserstoffmolekül H2
Wasserstoff hat ein Außenelektron , zwei Wasserstoffatome
haben zusammen zwei Außenelektronen.
Wenn die beiden H-Atome abwechselnd die beiden Elektronen (Elektronenpaar)
nutzen, haben beide eine
vollbesetzte Elektronenschale.
Beispiel: Chlorwasserstoff HCl
Ähnlich verhält es sich im Chlorwasserstoff HCl:
Wasserstoff hat ein Außenelektron, Chlor hat sieben Außenelektronen
Wenn jeder ein Elektron des anderen Bindungspartners nutzt (
ein gemeinsames Elektronenpaar)
so hat Wasserstoff zwei Außenelektronen und Chlor acht Außenelektronen.
Jedoch nutzen nicht beide die gemeinsamen Elektronen gleichmäßig.
Vielmehr zieh Chlor das Elektron des Wasserstoffs stärker an als umgekehrt.
Das Chlor wird dadurch etwas negativer geladen als Wasserstoff. Man spricht
hier von einer polaren Elektronenpaarbindung.
Wer von beiden die Elektronen mehr anzieht kann man den Elektonegtivitätswerten
(EN) entnehmen. (Tabelle in jedem Chemiebuch)
Wasserstoff EN-Wert 2,1
Chlor EN-Wert 3,0
Das Chlor zieht die Elektronen also stärker an.
Beispiel: Natriumchlorid NaCl
Ähnlich verhält es sich im Natriumchlorid NaCl:
Natrium hat ein Außenelektron, Chlor hat sieben Außenelektronen
Jedoch nutzen auch hier nicht beide die gemeinsamen Elektronen gleichmäßig.
Vielmehr zieh Chlor das Elektron des Natrium stärker an als umgekehrt.
Chlor zieht hier das Elektron des Natriums vollständig an, so dass Natrium ein Elektron weniger besitzt und damit zum Ion wird (Na+
- Ion). Chlor wird demnach zum Cl- -Ion, weil es ein Elektron
mehr besitzt man spricht nun von einer Ionenbindung.
Mit freundlichen Grüßen
Wer von beiden Elektronen vollständig anzieht kann man wieder
den Elektonegtivitätswerten (EN) entnehmen. (Tabelle in jedem Chemiebuch)
Natrium EN-Wert 0,9
Chlor EN-Wert 3,0
Ist die EN-Differenz größer als 1,7 (hier 2,1) so liegen
Ionen vor ,es herrscht also eine Ionbindung.
Ist die EN-Differenz kleiner als 1,7 ( im HCl 0,9) so liegen polare
Elektronenpaarbindung vor.
Ist die EN-Differenz 0 ( im H2-Molekül ) so liegen
unpolare Elektronenpaarbindung vor.
Hier noch einige Beispiele:
| Stoff |
EN Differenz |
Bindung |
| NaF (Natriumfluorid) |
3,1 |
Ionenbindung |
| HBr (Bromwasserstoff) |
0,7 |
polare Elektronenpaarbindung |
| Br2 (Brom) |
0 |
unpolare Elektronenpaarbindung |
| H2O (Wasser) |
1,4 |
polare Elektronenpaarbindung ,
also auch Wasser ist ein polares Molekül |
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